WordPress, TYPO3, Shopify, Drupal – wann welches System passt und wo die Grenzen liegen.
Welches CMS passt? Die Antwort hängt weniger vom Funktionsumfang ab als davon, was du pflegen kannst und wer redigieren wird. Eine Entscheidungshilfe.
WordPress — der Allrounder
Perfekt für Blogs, Unternehmenssites und mittelständische Webpräsenzen. Großer Plugin-Markt, einfache Redaktion. Grenze: bei sehr großen oder geschützten Portalen wird die Wartung aufwändiger.
TYPO3 — für komplexe Strukturen
TYPO3 glänzt bei mehrstufigen Websites mit vielen Redakteuren und Zugriffsregeln. Höhere Einstiegshürde, dafür sehr flexibel.
Shopify — für Onlineshops
E-Commerce aus der Box: Produkte, Zahlung, Versand, Design. Ideal für Händler, die Infrastruktur nicht selbst betreiben wollen.
Drupal — für Datengetriebenes
Community-Seiten und datengetriebene Portale sind die Stärke von Drupal. Steilere Lernkurve, leistungsfähige Strukturierung.
Eigenbau mit React oder Next.js
Freiheit für Spezialfälle: eigene Oberflächen, Anbindungen, Anwendungen. Voraussetzung: ein Entwickler ist an Bord.
Faustregel
- Redaktionell? WordPress.
- Shop? Shopify.
- Mehrere Redaktionen und Zugriffsregeln? TYPO3.
- Komplexe App? Eigenbau.
Das richtige CMS ist das, das du gut pflegen kannst. Funktionsumfang allein entscheidet selten.
